Piwik - Open-Source-Alternative zu Google Analytics
25.
August 2009 19:13 von madmax
Viele Programme für die Webnutzungsstatistik setzen auf die Analyse der Access-Logs von Webservern. AWstats ist beispielsweise so ein Programm. Wer eine etwas aufwendigere Analyse möchte, ist entweder auf kommerzielle Angebote angewiesen oder benutzt Google Analytics. Seit einiger Zeit gibt es jedoch eine Open-Source-Alternative zu Google Analytics: Piwik.
Installation
Ich habe das aktuelle Release von piwik (Version 0.4.3 vom 28.08.2009) installiert und ausprobiert und war zunächst positiv überrascht. Nach der Anlage der Datenbank hat der webbasierte Installer in wenigen Schritten die Datenbanktabellen initialisiert und ein Benutzerkonto für den Administrator angelegt. Die Webstatistik wird quasi live aktualisiert und angezeigt, wobei die entsprechenden Daten beispielsweise für die Besucherstatistik oder die Liste der Schlüsselwörter von Suchmaschinen als Widgets in die Benutzeroberfläche integriert werden.
Die Installation ist auch sehr gut im Handbuch zur Software beschrieben, siehe Installationskapitel.
Einrichtung
Die Nutzungsdaten werden ähnlich wie bei Google Analytics per JavaScript-Tracking gesammelt. Das bedeutet, dass der Webseitenbetreiber ein Stück JavaScript-Code in die Webseite einbinden muss. Mit dem Code wird die Tracker-Api geladen und initialisiert.
Das auf die zu überwachende Seite angepasste JavaScript wird am Ende der Installation in einem Textfeld ausgegeben, sodass man den Code einfach per Copy & Paste in die eigene Webseiten einbinden kann. Im Backend von piwik gibt es zudem jederzeit die Möglichkeit, den Code erneut generieren zu lassen.
Die Integration von piwik in eine papaya-Website ist übrigens denkbar einfach. Der piwik-Code wird in eine Box eingepflegt, die eine Ansicht mit dem Boxmodul "HTML" (Paket "Default/Base") benutzt. Anschließend wird die Box mit allen zu überwachenden Seiten verknüpft und veröffentlicht.
Webnutzungsstatistik
Folgende Statistiken können erfasst und wiedergegeben werden:
Grafische Darstellung statistischer Daten
Grafiken werden mit Flash dargestellt. Dies betrifft beispielsweise das Chart, das die Anzeige der Besucher in den letzen 30 Tagen visualisiert. Ebenso können die Herkunfstländer der Besucher als Pie-Chart dargestellt werden. Das Schöne ist, dass man die Grafiken auch als PNG oder SVG exportieren und auf diese Weise in eigene Dokumente einfügen kann:
Beim grafischen Export fehlen allerdings genaue Prozentangaben, da diese in der Flashgrafik nur bei Mouse-Over eingeblendet werden. So kann man in der oberen Grafik allenfalls erraten, wie viel Prozent der Nutzer Opera 9.64 benutzen.
Statistikdaten in Blogs oder Websites integrieren
Auch ganz nett ist die Möglichkeit, Statistikdaten in Websites integrieren zu können. Über entsprechende URLs können die Statistik-Widgets in IFrames dargestellt werden. Dazu muss man in der Benutzerverwaltung von piwik zunächst allen anonymen Nutzern das View-Recht zuweisen. Nicht-Authentifizierte Nutzer können erst dann die Widgets sehen. Wie das genau funktioniert, wird ausführlich im Backend von piwik erklärt, zu sehen auch auf der Demo-Installation von piwik.
Conversions definieren
Für das Webmarketing interessant dürfte die Möglichkeit sein, Conversions zu definieren. Das Goals-Plugin befindet sich allerdings noch im Alphastadium. Um Ziele zu definieren, muss auf den entsprechenden Seiten ein API-Aufruf erfolgen. Näheres dazu auf der Seite mit der API-Dokumentation.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich piwik weiterentwickeln wird. Die aktuelle Version enthält Features, die recht viel versprechend sind. Dazu gehört auch das Goals-Plugin und die vielfältigen Möglichkeiten, die Webstatistiken als Grafik oder in Form von CSV-Daten zu exportieren sowie die Widgets per IFrame in webseiten einzubinden.
Installation
Ich habe das aktuelle Release von piwik (Version 0.4.3 vom 28.08.2009) installiert und ausprobiert und war zunächst positiv überrascht. Nach der Anlage der Datenbank hat der webbasierte Installer in wenigen Schritten die Datenbanktabellen initialisiert und ein Benutzerkonto für den Administrator angelegt. Die Webstatistik wird quasi live aktualisiert und angezeigt, wobei die entsprechenden Daten beispielsweise für die Besucherstatistik oder die Liste der Schlüsselwörter von Suchmaschinen als Widgets in die Benutzeroberfläche integriert werden.
Die Installation ist auch sehr gut im Handbuch zur Software beschrieben, siehe Installationskapitel.
Einrichtung
Die Nutzungsdaten werden ähnlich wie bei Google Analytics per JavaScript-Tracking gesammelt. Das bedeutet, dass der Webseitenbetreiber ein Stück JavaScript-Code in die Webseite einbinden muss. Mit dem Code wird die Tracker-Api geladen und initialisiert.
Das auf die zu überwachende Seite angepasste JavaScript wird am Ende der Installation in einem Textfeld ausgegeben, sodass man den Code einfach per Copy & Paste in die eigene Webseiten einbinden kann. Im Backend von piwik gibt es zudem jederzeit die Möglichkeit, den Code erneut generieren zu lassen.
Die Integration von piwik in eine papaya-Website ist übrigens denkbar einfach. Der piwik-Code wird in eine Box eingepflegt, die eine Ansicht mit dem Boxmodul "HTML" (Paket "Default/Base") benutzt. Anschließend wird die Box mit allen zu überwachenden Seiten verknüpft und veröffentlicht.
Webnutzungsstatistik
Folgende Statistiken können erfasst und wiedergegeben werden:
- Besucher (Besuchslänge, Browser, Herkunftsland, Uhrzeit)
- Suchmaschinen (Suchmaschinendienst, Suchbegriffe)
- Anzahl der Besucher, Anzahl eindeutiger Besucher, Seitenaufrufe
- Liste der URLs, die am meisten aufgerufen worden sind.
- Browser, Betriebssystem, Bildschirmauflösung, Browser-Plugins
- Häufigkeit und Loyalität, Standorte und Provider der Besucher
Grafische Darstellung statistischer Daten
Grafiken werden mit Flash dargestellt. Dies betrifft beispielsweise das Chart, das die Anzeige der Besucher in den letzen 30 Tagen visualisiert. Ebenso können die Herkunfstländer der Besucher als Pie-Chart dargestellt werden. Das Schöne ist, dass man die Grafiken auch als PNG oder SVG exportieren und auf diese Weise in eigene Dokumente einfügen kann:
Beim grafischen Export fehlen allerdings genaue Prozentangaben, da diese in der Flashgrafik nur bei Mouse-Over eingeblendet werden. So kann man in der oberen Grafik allenfalls erraten, wie viel Prozent der Nutzer Opera 9.64 benutzen.Statistikdaten in Blogs oder Websites integrieren
Auch ganz nett ist die Möglichkeit, Statistikdaten in Websites integrieren zu können. Über entsprechende URLs können die Statistik-Widgets in IFrames dargestellt werden. Dazu muss man in der Benutzerverwaltung von piwik zunächst allen anonymen Nutzern das View-Recht zuweisen. Nicht-Authentifizierte Nutzer können erst dann die Widgets sehen. Wie das genau funktioniert, wird ausführlich im Backend von piwik erklärt, zu sehen auch auf der Demo-Installation von piwik.
Conversions definieren
Für das Webmarketing interessant dürfte die Möglichkeit sein, Conversions zu definieren. Das Goals-Plugin befindet sich allerdings noch im Alphastadium. Um Ziele zu definieren, muss auf den entsprechenden Seiten ein API-Aufruf erfolgen. Näheres dazu auf der Seite mit der API-Dokumentation.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich piwik weiterentwickeln wird. Die aktuelle Version enthält Features, die recht viel versprechend sind. Dazu gehört auch das Goals-Plugin und die vielfältigen Möglichkeiten, die Webstatistiken als Grafik oder in Form von CSV-Daten zu exportieren sowie die Widgets per IFrame in webseiten einzubinden.
Posted in papaya CMS, Webstatistik