Heise-Website wechselt CMS
03.
Oktober 2009 17:15 von madmax
Seit dem 03. Oktober wird die Website von heise online von einem anderen CMS ausgeliefert, wie heise.de heute (03.10.2009) meldet. Während bis vor kurzem eine Eigenproduktion eingesetzt worden ist, werden die Internetauftritte der meisten Magazine (c't, iX, Technology Review) und bestehender Sites mit dem CMS von InterRed produziert.
InterRed ist genauso wie papaya CMS ein LAMP-System (sofern jetzt das P ebenfalls für PHP steht und nicht für Perl) und setzt ebenfalls auf XML für die medienneutrale Datenhaltung. Anders als papaya CMS wird InterRed allerdings in einer Closed-Source-Lizenz vertrieben. Es ist also nicht möglich, sich das System herunterzuladen und zu testen oder gar mal einen Blick in den Quellcode zu werfen. Leider hält sich der Hersteller bezüglich technischer Details sehr bedeckt, sodass man wenig über das CMS erfahren kann und einem nur das Marketinggeschwätz auf der Website bleibt.
Was ich persönlich schade finde ist, dass sich heise.de für eine Closed-Source-Lösung entschieden hat. Dieses Lizenzmodell ist einfach altbacken und nicht gerade dafür bekannt, die technische Entwicklung zu fördern. Entwickler können nicht einfach mal einen Blick in den Quellcode werfen und von guten Lösungen lernen. Ebenfalls bleiben Schwächen und Fehler in der Konzeption und Programmierung der Software im Verborgenen, wodurch sie eben nicht so schnell oder überhaupt nicht behoben werden. Alles in allem bleibt das Produkt für den Kunden dadurch wenig transparent.
Dabei gibt es genug Firmen, die leistungsfähige Open-Source-Lösungen haben oder zusätzlich eine Duallizenz anbieten und dem Kunden mit gutem Support, mit Schulungen und Dokumentation zur Seite stehen. Beispiele dafür gibt es viele, man denke da nur einmal an Alfresco, eZ Publish oder papaya CMS.
InterRed ist genauso wie papaya CMS ein LAMP-System (sofern jetzt das P ebenfalls für PHP steht und nicht für Perl) und setzt ebenfalls auf XML für die medienneutrale Datenhaltung. Anders als papaya CMS wird InterRed allerdings in einer Closed-Source-Lizenz vertrieben. Es ist also nicht möglich, sich das System herunterzuladen und zu testen oder gar mal einen Blick in den Quellcode zu werfen. Leider hält sich der Hersteller bezüglich technischer Details sehr bedeckt, sodass man wenig über das CMS erfahren kann und einem nur das Marketinggeschwätz auf der Website bleibt.
Was ich persönlich schade finde ist, dass sich heise.de für eine Closed-Source-Lösung entschieden hat. Dieses Lizenzmodell ist einfach altbacken und nicht gerade dafür bekannt, die technische Entwicklung zu fördern. Entwickler können nicht einfach mal einen Blick in den Quellcode werfen und von guten Lösungen lernen. Ebenfalls bleiben Schwächen und Fehler in der Konzeption und Programmierung der Software im Verborgenen, wodurch sie eben nicht so schnell oder überhaupt nicht behoben werden. Alles in allem bleibt das Produkt für den Kunden dadurch wenig transparent.
Dabei gibt es genug Firmen, die leistungsfähige Open-Source-Lösungen haben oder zusätzlich eine Duallizenz anbieten und dem Kunden mit gutem Support, mit Schulungen und Dokumentation zur Seite stehen. Beispiele dafür gibt es viele, man denke da nur einmal an Alfresco, eZ Publish oder papaya CMS.
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